Warum der Oberdamm 30 nicht verkauft werden soll und warum der Ortsbürgermeister eine Ansage aus der Verwaltung bekam?

Warum der Oberdamm 30 nicht verkauft werden soll und warum der Ortsbürgermeister eine Ansage aus der Verwaltung bekam?

Eigentlich waren sich 6 der 7 Ortschafträte einig, das immer weiter verwildernde Grundstück am Oberdamm/Brücke Schmiedestraße soll verkauft werden. Ein interessierter Gaterslebener hatte bereits vor Monaten Interesse angemeldet, nachdem der Ortsbürgermeister im Auftrag der Stadtverwaltung interessierte Anwohner ansprechen sollte.

Einzig Ortschaftsrat Mathias Arend (CDU) wollte das Grundstück für die Reinigungsarbeiten des Mühlgrabens in Stadtbesitz behalten. Ortsbürgermeister Mario Lange zählte hierfür eine zwei Häuser weiter einführende Straße in den Mühlgraben auf, von welcher man in den Mühlgraben fahren kann. Daraufhin wurde der Unterhaltungsverband hinzugezogen, welcher im Fazit auch das infrage stehende Grundstück für Reinigungszwecke nicht benötigt. Die Uferkante liegt hier gut 2 Meter Oberhalb der Wassergrenze. Alle Gerätschaften müssten aufwendig in den Mühlgaben gesetzt werden und der Schlamm nach oben abtransportiert werden.

Ortsbürgermeister Mario Lange sagte nun auf der letzten Ortschaftsratssitzung: “Ich bin fasst vom Glauben gefallen und immer noch fassungslos, nachdem ich mit der zuständigen Mitarbeiterin gesprochen habe. Diese sagte mir, als sie keinerlei Argumente auch nicht vom Unterhaltungsverband mehr hatte. Wir behalten das Grundstück, weil ich das so will. Die Stadtbürgermeisterin sprach mich hierzu im Vorfeld an, dass ich hierzu eine Ansage aus der Verwaltung bekomme. Ein Verkauf kommt somit nicht infrage, obwohl wir dieses kleine Grundstück nicht benötigen und es seit Jahren nun unansehnlich wirkt.”

Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Grundstück nur notdürftig gesichert.