Stadt verzichtet bei Übertragung der Trinkwasserversorgung pro Jahr auf ca. 160.000€

Stadt verzichtet bei Übertragung der Trinkwasserversorgung pro Jahr auf ca. 160.000€

Beim bevorstehenden Wechsel der Trinkwasserversorgung von der MIDEWA zum ZV Ostharz verzichtet die Stadt Seeland auf knapp 160.000 € pro Jahr. Geld, welches bereits heute im Stadthaushalt fehlt. Aufgrund dieses zusätzlich noch fehlenden Geldes wird es zukünftig weitere Steuer- und Beitragserhöhungen in der Stadt Seeland geben müssen oder der Zwang zum Sparen an weiteren freiwilligen Leistungen (Sportplätze, Bibliothek, Jugend- und Senioreneinrichtungen, Vereinsmittel etc.) wird verstärkt.

Notwendig wird dies, wenn sich der Stadtrat am 17. November für die Übergabe des Trinkwassernetzes an den ZV Ostharz entscheidet. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt der Trinkwasserpreis zwischen MIDEWA und ZV Ostharz nach Berechnungen der MIDEWA (ohne Konzessionsabgabe) für einen durchschnittlichen Haushalt gleich.

Hier die Berechnung der ab 1.1.2023 fehlenden Stadteinnahmen (pro Jahr):

Konzessionsabgabe derzeit ohne Gatersleben (6%): 50.902,43 €

Konzessionsabgabe nur Gatersleben (6%) : 18.934,82 €

Konzessionsabgabe Gesamt (6%): 69.837,25 €

Gewerbesteuer MIDEWA (anteilig für Stadthaushalt): 33.019,68 €

Gewinnbeteiligung MIDEWA (ca.): 60.000,00 €

Einnahmeausfall gesamt: 162.856,93 €  pro Jahr